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MalerRechner

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 20. Juli 2026

Nachfolgend finden Sie die für die Nutzung von MalerRechner (im Folgenden „Software“ oder „Dienst“) geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Betreiber und Vertragspartner ist die neu-protec Mediendesign, Thomas Perke, Hamburger Str. 43, 40221 Düsseldorf (im Folgenden „Anbieter“).

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

  1. Die vorliegenden AGB regeln sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und den Nutzern der Software. Entgegenstehende oder von diesen Bedingungen abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur wirksam, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
  2. Die Software richtet sich ausschließlich an gewerbliche Anwender, insbesondere Maler- und Lackiererbetriebe, sowie an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Eine private Nutzung durch Verbraucher (§ 13 BGB) ist nicht vorgesehen.
  3. Vertragsgegenstand ist die nicht ausschließliche, zeitlich begrenzte Zurverfügungstellung der webbasierten Anwendung MalerRechner. Diese dient der Kalkulation von Maler-, Lackier-, Fassaden-, Tapezier- und Spachtelarbeiten, der Erfassung von Aufmaßen, der Erstellung von Angeboten und Leistungsverzeichnissen sowie der Verwaltung eigener Preise, Material- und Arbeitskosten.
  4. Der Anbieter behält sich vor, den Funktionsumfang, die Benutzeroberfläche oder einzelne Module der Software im zumutbaren Umfang weiterzuentwickeln, anzupassen oder zu ergänzen, sofern dies dem technischen Fortschritt dient, gesetzlichen Anforderungen entspricht oder den Vertragszweck für den Kunden nicht wesentlich beeinträchtigt. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben unberührt.

§ 2 Leistungserbringung und Verfügbarkeit

  1. Die Software wird am Übergabepunkt des vom Anbieter genutzten Rechenzentrums bereitgestellt. Für die Internetverbindung, die Verwendung eines aktuellen Webbrowsers sowie eine ausreichende Bandbreite ist der Kunde selbst verantwortlich.
  2. MalerRechner wird in dem jeweils verfügbaren Zustand („as is“) bereitgestellt. Eine Garantie oder Gewährleistung auf eine jederzeitige, unterbrechungsfreie oder vollständig fehlerfreie Verfügbarkeit besteht nicht.
  3. Kurzfristige Unterbrechungen, etwa aufgrund von Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technischen Störungen oder höherer Gewalt, berechtigen weder zur Minderung des Entgelts noch zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen.

§ 3 Verantwortlichkeit für Ergebnisse und Prüfungspflichten

  1. Sämtliche durch die Software erzeugten Berechnungen, Angebote, Aufmaße, Leistungsverzeichnisse, Dokumente und Texte werden auf Basis der vom Kunden eingegebenen Daten sowie voreingestellter, branchenüblicher Algorithmen automatisiert generiert.
  2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung oder Gewährleistung für die inhaltliche, rechnerische, rechtliche, steuerliche oder wirtschaftliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verwendbarkeit der erzeugten Ergebnisse. Dies gilt insbesondere für Flächen-, Mengen- und Preiskalkulationen, Materialbedarfsermittlungen sowie für erstellte Angebots- und Leistungsverzeichnisdokumente.
  3. Der Kunde ist verpflichtet, alle von der Software ausgegebenen Ergebnisse vor der geschäftlichen Verwendung, der Übersendung an Dritte oder dem rechtsgeschäftlichen Einsatz eigenständig auf Richtigkeit, Vollständigkeit, Plausibilität sowie rechtliche und steuerliche Zulässigkeit zu überprüfen. Die Nutzung erfolgt in jedem Fall auf eigenes Risiko des Kunden.

§ 4 Pflichten und Mitwirkung des Kunden

  1. Der Kunde hat seine Zugangsdaten, insbesondere Passwörter, sorgfältig zu schützen und Dritten nicht zugänglich zu machen. Bei Verdacht auf eine unbefugte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
  2. Die Software darf nicht missbräuchlich, gesetzwidrig oder für rechtswidrige Zwecke verwendet werden. Es ist untersagt, Programme, Skripte oder andere technische Mittel einzusetzen, die den bestimmungsgemäßen Betrieb der Software beeinträchtigen oder die Systemintegrität gefährden.

§ 5 Haftungsbeschränkung

  1. Unbeschränkt haftet der Anbieter für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Kardinalpflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf.
  3. Für darüber hinausgehende Ansprüche – gleich aus welchem Rechtsgrund – haftet der Anbieter nicht. Dies umfasst insbesondere die leicht fahrlässige Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten.
  4. Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Betriebsunterbrechungen, Verlust geschäftlicher Chancen und sonstige Vermögensschäden ausgeschlossen.
  5. Im Falle eines Datenverlustes beschränkt sich die Haftung des Anbieters auf den Aufwand, der für eine Wiederherstellung entstanden wäre, wenn der Kunde branchenübliche Datensicherungen vorgenommen hätte.
  6. Die gesetzliche Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Regelungen unberührt.

§ 6 Freistellung

  1. Der Kunde hält den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer rechtswidrigen, vertragswidrigen, fehlerhaften oder missbräuchlichen Verwendung der Software durch den Kunden gegen den Anbieter geltend gemacht werden (z. B. aufgrund unrichtiger Angebote, fehlerhafter Kalkulationen oder Rechtsverstößen gegenüber Dritten).
  2. Die Freistellung umfasst auch die angemessenen und erforderlichen Kosten der Rechtsverteidigung, insbesondere Anwalts- und Gerichtskosten in gesetzlicher Höhe.

§ 7 Vertragsdauer und Kündigung

  1. Sofern im gewählten Tarif nichts Abweichendes geregelt ist, wird der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die jeweiligen Kündigungsfristen ergeben sich aus der gewählten Abrechnungsperiode (z. B. monatlich oder jährlich) und den Tarifangaben.
  2. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien vorbehalten. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde wiederholt oder schwerwiegend gegen seine vertraglichen Pflichten verstößt (insbesondere § 4) oder mit der Zahlung eines fälligen Betrags mehr als 30 Tage im Rückstand ist.

§ 8 Schlussbestimmungen und Salvatorische Klausel

  1. Auf die Vertragsverhältnisse zwischen Anbieter und Kunden ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) anzuwenden.
  2. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Düsseldorf ausschließlicher Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Streitigkeiten.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Regelung ist durch eine zulässige Klausel zu ersetzen oder so auszulegen, dass sie dem ursprünglichen wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt. Entsprechendes gilt für eventuelle Regelungslücken.

Stand: 7. August 2026