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Stundensatz-Rechner für Maler: Verrechnungssatz berechnen

Ermitteln Sie Ihren Stundenverrechnungssatz aus Lohnkosten, Gemeinkosten, produktiven Stunden und dem Zuschlag für Wagnis und Gewinn. Mit Bruttosatz und optionalem Arbeitspreis pro Quadratmeter.

Redaktion MalerRechner · Aktualisiert am 14. Oktober 2026 · Ohne Anmeldung nutzbar

1. Kosten pro Mitarbeiter und Jahr

Bruttolohn plus Sozialabgaben und Zuschläge.

Fahrzeug, Werkzeug, Miete, Versicherung, Verwaltung.

2. Produktive Stunden pro Jahr

Vollzeit: rund 2.080 Stunden.

Fahrten, Rüsten, Verwaltung.

Produktive Stunden: 1.400 h

3. Zuschlag und Leistung

Betriebsindividuell festzulegen.

Für den Arbeitspreis pro Quadratmeter.

Bitte aktivieren Sie JavaScript, um den Stundenverrechnungssatz direkt zu berechnen. Die Formel finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Alle Berechnungen laufen direkt in Ihrem Browser. Es werden keine Eingaben gespeichert oder übertragen. Die Voreinstellungen sind Beispielwerte und ersetzen nicht Ihre echten Betriebszahlen.

So wird der Stundenverrechnungssatz berechnet

Der Verrechnungssatz verteilt alle Kosten eines Mitarbeiters auf die Stunden, die Sie tatsächlich dem Kunden berechnen können. Darauf kommt ein Zuschlag für unternehmerisches Risiko und Gewinn.

Stundenverrechnungssatz = (Lohnkosten + Gemeinkosten) ÷ produktive Stunden × (1 + Zuschlag)

Beispiel: 42.000 € Lohnkosten + 21.000 € Gemeinkosten = 63.000 € pro Jahr

Produktive Stunden: 2.080 − 280 − 80 − 320 = 1.400 h

Selbstkostensatz: 63.000 € ÷ 1.400 h = 45,00 € pro Stunde

+ 15 % Wagnis und Gewinn = 51,75 € pro Stunde netto (61,58 € brutto)

Eine ausführliche Erklärung der einzelnen Kostenblöcke finden Sie im Ratgeber Stundenverrechnungssatz für Maler berechnen.

Wovon der Stundensatz eines Malers abhängt

  • Lohnkosten: Bruttolohn plus Lohnnebenkosten, bei Meistern und Gesellen unterschiedlich.
  • Gemeinkosten: Fahrzeuge, Geräte, Lager, Versicherungen und Büro hängen stark von Betriebsgröße und Region ab.
  • Produktive Stunden: Je mehr Zeit auf Fahrten, Rüsten und Verwaltung entfällt, desto höher muss der Satz je verrechneter Stunde sein.
  • Wagnis und Gewinn: Der Zuschlag deckt Gewährleistung, Zahlungsausfälle und Rücklagen. Er ist eine unternehmerische Entscheidung.

Was kostet eine Malerstunde für Kunden?

Kunden zahlen den Verrechnungssatz des Betriebs, nicht den Stundenlohn des Mitarbeiters. Er liegt deutlich über dem Lohn, weil darin Nebenkosten, Gemeinkosten und der Gewinn stecken. Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht: Region, Betriebsgröße und Auslastung beeinflussen den Satz. Als grobe Orientierung liegen viele Betriebe 2026 bei etwa 48 bis 62 € netto für Gesellenstunden und 58 bis 75 € netto für Meisterstunden, jeweils ohne Material. Eine Übersicht zeigt der Ratgeber Was kostet ein Maler pro Stunde? Mit dem Rechner oben sehen Sie, wie sich ein Satz aus den eigenen Kosten ergibt. Beim Bruttosatz für Privatkunden kommt die Umsatzsteuer hinzu.

Wer daraus einen Preis pro Quadratmeter ableiten möchte, teilt den Satz durch die Leistung pro Stunde. Bei 51,75 € pro Stunde und 12 m² pro Stunde ergibt das einen Arbeitspreis von rund 4,31 € pro Quadratmeter netto, ohne Material und Zuschläge. Mehr dazu im Ratgeber Wände streichen: Kosten pro m².

Den eigenen Satz in jedes Angebot übernehmen

In der Malersoftware MalerRechner hinterlegen Sie Ihren Stundensatz und Ihre Preise pro Quadratmeter, Stunde oder Stück einmal. Jede neue Kalkulation und jedes PDF-Angebot greift automatisch darauf zu.

Kalkulation kostenlos testen

Häufige Fragen zum Stundensatz-Rechner

Addieren Sie die jährlichen Lohn- und Gemeinkosten und teilen Sie die Summe durch die produktiven Stunden. Auf diesen Selbstkostensatz schlagen Sie einen Zuschlag für Wagnis und Gewinn auf. Der Rechner oben nimmt Ihnen diese Schritte ab.